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Tarik Erbas

NTMA

Netzwerktechnik & Medienanwendungen

Netzwerke, Datensicherung, Datenverwaltung, Cloud-Dienste und digitale Infrastruktur.

Überblick

Netzwerkmanagement

Worum geht es in NTMA?

In diesem Fach dreht sich alles um die technische Infrastruktur, die unsere moderne digitale Welt zusammenhält. Wir lernen, wie Computernetzwerke aufgebaut werden, wie Daten sicher gespeichert und verwaltet werden und wie Cloud-Systeme funktionieren.

Von der praktischen Verkabelung von Routern und Switches bis hin zur theoretischen Konfiguration von IP-Adressen und Firewalls bietet dieses Fach einen umfassenden Einblick in die IT-Administration.

Schwerpunkte

  • Aufbau und Konfiguration von Netzwerken
  • Datensicherheit und Verschlüsselung
  • Server-Betriebssysteme und Cloud-Dienste
  • Hardware-Verständnis und Troubleshooting
2023/24

3. Jahrgang

Beitrag 1

Netzwerkplanung für ein modernes Büro

Lernsituation

Im Rahmen des Unterrichts in Netzwerktechnik und Medienanwendung (NTMA) habe ich mich in der 3. Klasse mit der Planung einer kompletten IT-Infrastruktur für ein Bürogebäude beschäftigt. Die Herausforderung bestand darin, ein „Dreibund“-Büro mit sechs Einheiten so zu vernetzen, dass Stabilität, Ordnung und Effizienz im Vordergrund stehen.

Von der Analyse zum Konzept

Alles begann mit der Auswahl eines passenden Grundrisses. Nach einer ersten Analyse entschied ich mich für eine klare Segmentierung: Ich habe das Büro in drei strategische Abteilungen unterteilt. Der Grundgedanke war, dass jede Abteilung ihre eigene Unterverteilung erhält, um die Wege kurz und das Netzwerk übersichtlich zu halten.

Ein zentraler Punkt meiner Überlegungen war die Platzierung der Hardware. Der Serverraum bildet das Herzstück des Projekts. Hier habe ich den Router bewusst an der Decke geplant – zum einen zum Schutz vor Beschädigungen, zum anderen, um die Sichtlinien für die Verkabelung zu optimieren.

Die technische Umsetzung und Hardware

Bei der Auswahl der Hardware habe ich gelernt, dass weniger manchmal mehr ist. Ursprünglich hatte ich viele verschiedene Marken gemischt, doch im Laufe des Projekts wurde mir klar: Wer auf einheitliche Hersteller setzt, spart sich viele Kopfschmerzen bei der Konfiguration.

Mein Setup umfasst:

  • Zyxel Managed Switches, um die Kontrolle über den Datenverkehr in den einzelnen Abteilungen zu behalten.
  • FRITZ!Box-Hardware für das WLAN und Routing, ergänzt durch leistungsstarke Repeater.
  • Professionelle 19-Zoll-Wandschränke, um die Technik sicher und staubgeschützt unterzubringen.
  • Zentrale Druckstationen, die so platziert wurden, dass sie für alle gut erreichbar sind, aber niemanden durch Arbeitsgeräusche stören.

Die gesamte Verkabelung erfolgt über die Decke. Das ist nicht nur ästhetischer, da keine Kabel im Weg liegen, sondern erleichtert auch die Wartung und Installation erheblich.

Reflexion: Was ich gelernt habe

Das Projekt war eine steile Lernkurve. Besonders die Erkenntnis, dass professionelle Netzwerke andere Ansprüche haben als das WLAN zu Hause, war wertvoll.

Für die Zukunft nehme ich mit, dass eine saubere Planung am Anfang – besonders was die Markenwahl und die Kabelführung angeht – die halbe Miete ist. Mit einem Budget von rund 3.225 € konnte ich eine Lösung entwerfen, die sowohl funktional als auch wirtschaftlich ist.

Ausgefüllter Grundriss des Netzwerks im Dreibund-Büro Auszug aus der Hardwareliste mit Preisen
2024/25

4. Jahrgang

Beitrag 1

Client-Server-Netzwerk mit automatischer IP-Vergabe

Zielsetzung

Im Unterricht der 4. Klasse (HAK, NTMA) haben wir ein einfaches Netzwerk mit einem Server, einem Switch und mehreren PCs aufgebaut. Ziel der Aufgabe war es, die Geräte so zu verbinden, dass sich die PCs automatisch mit dem Server verbinden und ihre Netzwerkeinstellungen selbst beziehen.

Netzwerkaufbau

Im Zentrum unseres Netzwerks stand ein Switch (2960-24TT), der als Verteiler fungiert. An diesen Switch haben wir einen Server sowie drei PCs angeschlossen. Der Switch sorgt dafür, dass alle Geräte miteinander kommunizieren können, indem er die Daten gezielt an die richtigen Anschlüsse weiterleitet.

DHCP-Server Konfiguration

Der Server wurde so konfiguriert, dass er als DHCP-Server arbeitet. Das bedeutet, dass er automatisch IP-Adressen an die PCs vergibt. Dafür haben wir am Server eine feste IP-Adresse eingestellt und den DHCP-Dienst aktiviert. Anschließend wurde ein Adressbereich festgelegt, aus dem die PCs ihre IP-Adressen beziehen können.

Automatische Vergabe an Clients

Die PCs selbst mussten nicht manuell konfiguriert werden. Sie wurden so eingestellt, dass sie ihre IP-Adresse automatisch beziehen. Beim Start senden sie eine Anfrage ins Netzwerk, woraufhin der Server ihnen eine freie IP-Adresse sowie weitere Netzwerkinformationen wie die Subnetzmaske zuweist.

Durch diese Konfiguration konnten sich alle PCs automatisch mit dem Netzwerk verbinden und mit dem Server kommunizieren. Die Verbindung konnte zum Beispiel durch einen Ping-Test überprüft werden.

Fazit

Diese Übung hat uns geholfen, die Grundlagen eines Client-Server-Netzwerks zu verstehen und zu sehen, wie automatische Netzwerkkonfiguration in der Praxis funktioniert.

Cisco Packet Tracer Netzwerk mit Server, Switch und PCs